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Zur Tätigkeit freier Unternehmer auf dem Gebiet der öffentlichen Sicherheit und Ordnung von Dr. iur. Peter Bueß, Rechtsanwalt
Das neue Werk beschäftigt sich detailliert mit dem Vergleich der Befugnisse von Polizei und Sicherheitsunternehmen im Bereich von polizeilicher Generalklausel und Standardmaßnahmen. Der Verfasser untersucht ferner die verschiedenen rechtlichen Modelle für die Tätigkeit von Sicherheitsunternehmen als Helfer des Staates. Die prägnante Darstellung erschließt die gesamte Literatur und Rechtsprechung und erhellt die zentralen Problemfelder.
Im ersten Teil des Fachbuchs behandelt der Autor die Befugnisse, die private Sicherheitsdienste aus den allgemeinen Rechtfertigungsgründen herleiten können. Sie reichen nicht annähernd an die Eingriffsrechte der Polizei heran. Die Abwehr von Gefahren, die ausschließlich Universalrechtsgütern drohen, ist grundsätzlich Sache des Staates; private Sicherheitsdienste dürfen zu deren Schutz nur im äußersten Notfall tätig werden. Den polizeilichen Standardmaßnahmen vergleichbare Befugnisse lassen sich ebenfalls nur in sehr begrenztem Umfang aus den allgemeinen Rechtfertigungsgründen ableiten.
Der zweite Teil befaßt sich u.a. mit den möglichen Rechtsverhältnissen zwischen privaten Sicherheitsdiensten und dem Staat, wenn die öffentliche Hand private Sicherheitsunternehmen beschäftigt: Beleihung, Verwaltungshilfe und Inpflichtnahme.
Der Verfasser, Dr. Peter Bueß, ist vertraut mit Führungsaufgaben im Werkschutz und anderen Bereichen. Er ist Mitglied in der Prüfungskommission für die Geprüfte Werkschutzfachkraft und den Geprüften Werkschutzmeister bei der IHK Frankfurt/M.
1997, 216 Seiten - ISBN 3-415-02390-7
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